(Veranstaltungsort: Hegermühlenstraße 58, 15344 Strausberg)
Die Jahresmitgliederversammlung 2025 fand am 14. November von 15.00 Uhr bis 17:00 Uhr in den Räumen der Stadtverwaltung der Stadt Strausberg, kommunales Mitglied von MITI, statt.
Höhepunkt dieser Mitgliederversammlung waren (1) die Teilnahme eines hochrangigen chinesischen Gastes, Herrn Xuefei Wei, des Direktors des Shanghai City Water Way Forschungsinstituts für Technologie und Industrie, mit dem Ziel, eine MITI-Filiale in China zu eröffnen (der Kontakt wurde durch das MITI-Mitglied, Frau Hongxia Shi, arrangiert) und (2) die Berichte des Vorstandes und des Schatzmeisters über die Arbeit und deren Ergebnisse.
Der 1. Vorsitzende des Vorstandes, Prof. Dr. Edgar O. Klose eröffnete die Jahresversammlung und begrüßte 19 Mitglieder und 7 Gäste. Die Versammlung wurde nach der Eröffnung vom 2. Vorsitzenden des Vorstandes, Herrn Dipl.-Ing. Lutz Amsel geleitet.

MITI- Mitglieder-Jahresversammlung in der Stadtverwaltung Strausberg: Prof. Dr. Edgar Klose eröffnet die Jahresversammlung.
In seiner Präsentation (Fachvortrag) stellte der aus China, Shanghai, eingereiste Gast, Herr Xuefei Wei, seine Einrichtung „CITY WATER WAY THINK-TANK“ vor, die auf drei Säulen – Wissenschaft, Wirtschaft und Technologie – beruht.
Seine wichtigsten Funktionen sind folgende:
• Präsident des Shanghaier Forschungsinstituts für Wissenschaft und Technologie der Wasser-zu-Kanal-Industrie;
• Direktor des Shanghaier Beratungsunternehmens Wei Xuefei;
• Registrierter Beratungsexperte in Shanghai;
• Experte der Shanghaier Vereinigung zur Förderung des wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts;
• Mitglied des Komitees des Politischen Konsultativkomitees des Chinesischen Volkes (PKKCV) im Bezirk Yangpu, Shanghai.
Das Idiom „水到渠成“ (shuǐ dào qú chéng) stammt aus Su Shis „Antwort an Qin Taixu“ aus der Nördlichen Song-Dynastie. Es bedeutet, dass sich dort, wo Wasser fließt, ein Kanal bildet; es ist eine Metapher dafür, wie Dinge auf natürliche Weise gelingen, wenn die Bedingungen günstig sind. Der 2009 gegründete Think Tank „Shui Dao Qu Cheng“ konzentriert sich auf nationale strategische Sicherheit, wirtschaftliche und soziale Entwicklung sowie wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt. Sein Schwerpunkt liegt auf strategischem Design, Trendanalyse, Risikobewertung und Entscheidungsunterstützung im Bereich Stadt- und Landentwicklung sowie Sicherheit.

Herr Wei (Mitte) hält seinen Vortrag: Auf den linken und rechten Seiten sind die Mitglieder von MITI – Herr Zheng Zhou und Frau Hongxia Shi, entsprechend.
Der Think Tank „Shui Dao Qu Cheng“ ist eine einflussreiche Beratungseinrichtung für Entscheidungsprozesse. Er gliedert sich in zwei Hauptbereiche: „Shui Dao Qu Cheng Research“ (Nichtregierungsorganisation) und „Shui Dao Qu Cheng Consulting“ (Beratung), die der Beratung von Regierungsbehörden bzw. der Beratung von Unternehmen entsprechen. Shui Dao Qu Cheng Law, Shui Dao Qu Cheng Psychology und Shui Dao Qu Cheng Security sind spezialisierte Beratungsmarken für Entscheidungsprozesse.
Der Shui Dao Qu Cheng Think Tank verfolgt eine zukunftsorientierte und vielschichtige Perspektive auf internationalen Beziehungen, Politik und Regulierung, Industrie-ökonomie, Wissenschaft und Technologie, Umwelt, Recht, Aspekte des urbanen und des ruralen Räumes sowie neue Entwicklungen auf allen Gebieten. Im Fokus stehen nachhaltige und qualitativ hochwertige Entwicklungsstrategien im globalen Kontext. „Water Flows to the Channel“ besitzt zudem eine Reihe eingetragener Marken des Think Tanks.
Der Think Tank „Water Flows to the Channel“ pflegt sowohl unabhängige als auch spezifische Kooperationen mit staatlichen und universitären Think Tanks. Mit rund 300 Experten aus verschiedenen Fachbereichen bietet der Think Tank unabhängige Perspektiven und analytische Vorschläge zu öffentlichen Entscheidungsprozessen und Entwicklungsherausforderungen. Durch die Kombination von Politikberatung und praktischer Expertise trägt er zur Entwicklung effektiver Lösungen für reale Probleme bei.
Herr Wei sprach über die große Bedeutung der deutsch-chinesischen Zusammen-arbeit, insbesondere im Bereich der ländlichen Räume – Umweltschutz, Gesundheit, Ökologie – in welchem das Forschungsinstitut MITI große Erfahrungen national und international vorweisen kann. Deswegen schlug Herr Wie vor, eine MITI-Agentur in China in seinem Think Tank zu eröffnen, was zu einer Vertiefung der deutsch-chinesischen Kooperation führen würde: Als Regierungs – Berater würde er helfen, gegenseitige Vertretungen auszubauen und konkrete Maßnahmen durch-zuführen. Dieser Vorschlag wurde von allen Mitgliedern sehr positiv aufgenommen. Es wird dazu in der nächsten Zeit eine Kooperationsvereinbarung erarbeitet und unterzeichnet werden.
Der Bericht des Vorstandes begann mit der Feststellung, dass auch in diesem Jahre die Arbeit von MITI als wissenschaftliches Institut von den allgemeinen politischen Verhältnissen in Deutschland stark beeinflusst war.
Es spiegelt sich wieder in eigen-ständigen wissenschaftlichen Schriften und Publikationen u.a. zu folgenden Themen:
- Glyphosat – eine umfassend lebensfeindliche Substanz auf Grund der Initiierung irreversibler Veränderungen der Kontrollmechanismen in Genomen aller Lebensformen
- ENERGIE-WENDE in Deutschland: SINN und UNSINN. Erforderliche Korrekturen durch die Wissenschaft
Jeder Teilnehmer konnte sich in einer vorbereiteten Tabelle eintragen, um die entsprechenden Publikationen per E-Mail zu erhalten.
Die unter dem MITI-Grundsatz „Eine Wissenschaft, die ohne Gewissen „Wissen“ schafft, ist eine Machenschaft, die Menschen ohne Gewissen Macht verschafft!“ erreichten wissenschaftlichen Ergebnisse wurden präsentiert (siehe Beitrag „Bericht des Vorstandes“). Insbesondere wurden erwähnt (i) die vielfältigen Nachfragen nach Kooperation aus dem In- und Ausland mit Interesse an den innovativen Technologien und Verfahren von MITI sowie (ii) die Aufrufe zur Einreichung staatlich geförderter internationaler Projekte mit Ländern der „östlichen Partnerschaft“: Dabei wurden mehrere BMBF–Projekte mit Usbekistan, Kasachstan, Georgien und Ukraine beantragt. Die ersten drei Projekte wurden im Herbst dieses Jahres wegen begrenzter finanzieller Mittel in den Bundesministerien abgelehnt.
Weiterhin wurde berichtet über (a) aktive Teilnahme am erfolgreichen Symposium „Leben ohne Krankheit“ 2025, mit breiter Resonanz, durchgeführt in Meerane unter der Leitung des Dekans der Sektion MedizinPhysik, Dr. Werner Ullrich; (b) naturbelassene Sanierung stehender Gewässer und Auen: Komplett-Abschluss der Arbeiten in Wölsickendorf in Zusammenarbeit mit Kooperationspartner-Partner MWG, Dipl.-Ing Peter Neumann; (c) Schüler befragen Pflanzen; Besuch einer Schüler-Delegation aus der „Stadt der Optik“ Jena; (d) Auszahlung der Zuwendung entsprechend Förderung durch das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Freistaates Bayern: Arbeit in der Operationellen Gruppe (OG) BIOORG mit Sitz in Dollnstein, Landkreis Eichstätt/Ingolstadt. Teilnahme an den erforderlichen Veranstaltungen im Rahmen von EIP-Agri; (e) Referenzkommune im Landkreis: Als herausragendes Ergebnis wurde die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Müncheberg erwähnt.
Im Bericht des Schatzmeisters, Herrn Frank Rozok, wurde die finanzielle Lage des Institutes MITI e.V. ausführlich dargestellt. Es wurde über die Höhe des Beitragssatzes (zurzeit 50 € im Jahr) leidenschaftlich diskutiert und wurde einstimmig entschieden, den Beitrag auf 100 € zu erhöhen. Es sollten auch einen Aufruf zu Spenden insbesondere an große Konzerne und Stiftungen gesendet werden.
Die Versammlung bestätigte den Tätigkeitsbericht des Vorstandes für den Zeitraum von 15.11.2024 bis 14.11.2025 und den entsprechenden Finanzbericht für das Jahr 2024 und entlastete Vorstand, Schatzmeister und Rechnungsprüfer für diesen Zeitraum.
Als Rechnungsprüfer wurde das MITI-Mitglied Hermann Riesen erneut gewählt. Der zweite Rechnungsprüfer sollte bis zum 15.01.2026 gewählt werden.
Auf Grund weiterer geplanten Vorhaben wurde mit der Einladung zur Mitgliederversammlung – wie sonst üblich – kein Entwurf eines Arbeitsplanes 2026 eingereicht. Es wurde beschlossen, dass der Vorstand bis zum 15. Januar 2026 den Arbeitsplan für 2026 zu erarbeiten und den Mitgliedern zur Bestätigung vorzulegen hat.
In seinem Schlusswort bedankte sich der 1. Vorsitzende des Vorstandes, Prof. Dr. Edgar O. Klose, – auch im Namen der Vorstandskollegen – für das Vertrauen. Er bedankte sich für die im Jahre 2025 erfolgreich durchgeführten Arbeiten und Leistungen bei allen MITI-Mitgliedern, insbesondere auch bei den beiden Bürgermeistern – der Bürgermeisterin der Stadt Strausberg, Frau Elke Stadeler, und dem Bürgermeister der Stadt Müncheberg, Herrn Fritz Georg Streichert, bei dem österreichischen MITI-Mitglied, Herrn Gerhoch Reisegger, der zur Teilnahme an der Jahresversammlung aus Linz angereist war, bei der Referentin und Projektmanagerin, Dr. Tatyana Karasyova, beim 2. Vorsitzenden, Herrn Lutz Amsel, beim Schatzmeister, Herrn Frank Rozok, den Rechnungsprüfern – Herrn Hermann Riesen und Claas Borchers, sowie Prof. Dr. K.-O. Wenkel. Der 1. Vorsitzende des Vorstandes versicherte, nicht nachzulassen bei den Anstrengungen aller Fachgruppen des Vereins bei der Erreichung gestellter Ziele in der Zukunft. Nach dem offiziellen Teil der Jahresversammlung war eine Möglichkeit gegeben, konkrete Gespräche persönlich zu führen. Diese Gelegenheit wurde erfolgreich genutzt, siehe Bilder unten.


Erstes Kennenlernen mit dem Vertreter des Think Tank, Herrn Wei, VR China: Am linken Bild sind Herr Wei, die Bürgermeisterin der Stadt Strausberg, Frau Stadeler (Mitte), und Dr. Karasyova zu sehen.



Begrüßung und intensive Gespräche zwischen:(Bild 1) dem Bürgermeister der Stadt Müncheberg, Herrn Streichert (links), und dem österreichischen Mitglied, Herrn Reissegger (rechts);(Bild 2) dem Herrn Wolter (links) und dem Schatzmeister, Herrn Rozok (rechts); (Bild 3) dem Herrn Karl (links) und dem neuen Mitglied, Frau Moreno Garcia (rechts).
Während dieser Gespräche wurden die ersten Eindrücke über die Ergebnisse des Jahres 2025 ausgetauscht sowie über die Berichte des Vorstandes, des Schatz-meisters, der Rechnungsprüfer diskutiert. In besonderem Augenmerk stand dabei der Fachvortrag mit der Vorstellung einer Idee, MITI-Depandants (Agentur) in China zu etablieren, die von großer Wichtigkeit für die weitere Entwicklung aller MITI-Sektionen werden könnte.
Im Anschluss an der Jahresversammlung fand im Büro von MITI eine Beratung des 1. Vorsitzenden des Vorstandes, Prof. Dr. Edgar O. Klose, mit den angereisten polnischen MITI-Mitgliedern, Herrn Jozef Kruczkowski, ehemaliger Landrat von Gorzow Wlkp., und Herrn Przemyslaw Nisiewicz, Gorzow Wlkp., über Aspekte einer weiteren Vertiefung im Bereich der Bildung und Erziehung von Schulern statt.