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08.08.2023

Beratung mit dem Vertreter der HNEE, Mitglied der OG BIOORG, im Rahmen des EIP-Agri-Projektes, Herrn Prof. Dr. Eckart Kramer

(Veranstaltungsort: MITI, Garzauer Chaussee 1, 15344 Strausberg)Am 08.08.2023 besuchte der Vertreter der Forschungs- und Wissenschaftseinrichtung Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, HNEE, Mitglied der OG BIOORG, Prof. Dr. Eckart Kramer (https://www.hnee.de/de/Fachbereiche/ Landschaftsnutzung-und-Naturschutz/Team/Professuren/Prof.-Dr.-Eckart-Kramer/Prof.-Dr.-Ing.-Eckart -Kramer-E2485.htm)  das Märkische Institut für Technologie- und Innovationsförderung e. V. zur Gespräche mit dem verantwortlichen Ansprechpartner der OG BIOORG, Prof. Dr. Edgar O. Klose, und der verantwortlichen Projektkoordinatorin, Dr. Tatyana Karasyova. Beide  informierten Prof. Dr. Eckart Kramer ausführlich über das Ergebnis der Eröffnungsberatung des Projektes in München am 11.07.2023 (siehe WebSeite http://www.miti-ev.de/2350-2/) und den gegenwärtigen Stand der Bearbeitung der Maßnahme A (siehe auch Webseitehttp://www.miti-ev.de/2379-2/).

Diskussionen über das laufende Projekt: Prof. Dr. Edgar O. Klose und Prof. Dr.Eckart Kramer (von links nach rechts).

An der HNEE wird für nachhaltige Entwicklung in Lehre, Forschung, Transfer, Governance und Betrieb engagiert (https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltige-Entwicklung). Der unmittelbare Partner – Prof. Dr. E. Kramer – hält Lehrveranstaltungen zu geographischen Informationssystemen im Ökolandbau, Bodenbearbeitung, Nutzung von Bodensensoren, Qualitätssicherung, Nachhaltigkeitsindikatoren und Precision Farming. Forschungsschwerpunkte und Expertisen sind u.a. Methoden der sensorgestützten Bodenkartierung, Prozessmanagement und Technologien im Ökolandbau, Precision Farming und Einsatz geographischer Informationssysteme im Ökolandbau, Bodensensoren, Nachhaltigkeitsindikatoren, Umsetzung der DÜV.

Mit der Maßnahme B – Durchführung eines Projektes „Entwicklung und Eisatz eines bioorganischen Feststoffdüngers“ – will sich die OG BIOORG einen ersten Einstieg in diese neue Thematik verschaffen und mit Einzelansätzen die prinzipiellen Umset-zungsmöglichkeiten der einzelnen Stufen erproben, d.h. die bereits im Labor qualitativ erreichten kleinteiligen Ergebnisse in Feldversuchen quantitativ verifizieren. Auf den Feldern der beteiligten Landwirtschaftsbetriebe werden innerhalb der Projektlaufzeit an auszuwählenden Marktfrüchten die biologischen Düngevarianten getestet und mit den bisherigen Varianten verglichen. Dazu werden die Voraussetzungen geschaffen, die Wirtschaftsdünger herzustellen in einer Mindestmenge und mit den erforderlichen Parametren, wie sie für die Bodenwerte der zu nutzenden Flurstücke und die auszuwählenden Marktfrüchte erforderlich sind.

Zur quantitativen Ermittlung optimaler Ergebnisse des geplantes Projektes werden laufend die Veränderungen der Bodenparameter (pH-Wert, TS, oTS, Haupt- und Spurennährstoffe usw.) und der Parameter der Rotteansätze ermittelt und beide Messergebnisse auf die auszuwählenden Marktfrüchte auf den Feldern der OG-Mitglieder abgestimmt. Die Analytik bei den Rotteansätzen wird folgender Maßen erfolgen: Permanente Überprüfung der seuchenhygienischen Parameter und Kontrolle der Inhaltsstoffe nach DÜMVO (Düngemittelverordnung). Die Ermittlung der Parameter des Ernteergebnisses versteht sich von selbst. „Der OG-Teilnehmer HNE Eberswalde wird die komplette Messtechnik der oben beschriebenen Parameter in mehreren Etappen während der Vegetationsperiode und in den Ruhezeiten organisieren und überwachen“, so Prof. Dr. Eckart Kramer.

Weiterhin wurde über die Einsatzmöglichkeiten von bei MITI vorhandenen Technologien für eine klimaneutrale regenerative Landwirtschaft sowie über die Notwendigkeit eines Einsatzes dieser innovativen Technologien gesprochen. Es ist erforderlich, eine weitere Beratung mit den Vertretern der landwirtschaftlichen Betriebe in der nächsten Zeit durchzuführen. Es ist wichtig, (1) die praktischen Erfahrungen von Landwirten, klimatische Unterschiede sowie bevorzugte Marktfrüchte in Bayern und Brandenburg; (2) die benutzte Technik; (3) die gebildeten Reststoffe sowie (4) enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis bei der Vorbereitung der Maßnahme B zu berücksichtigen.