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Veranstaltungsorte:

(a) Räumlichkeiten des Müncheberger Bürgeramtes, Rathausstraße 1, 15374 Müncheberg;

(b) INNO-Concept GmbH, Garzauer Chaussee 1a (STIC), 15344 Strausberg;

(c) Räumlichkeiten von MITI, Garzauer Chaussee 1a (STIC), 15344 Strausberg

Gemäß des Aufenthaltsprogrammes des chinesischen Gastes, Herrn Xuefei Wei, in Deutschland (siehe MITI-Website: XXXX) waren einige Besuche bei MITI – Koopera-tionspartnern vorgesehen, und zwar, der Kommune Müncheberg (https://www.stadt-muencheberg.de/), mit der das Forschungsinstitut MITI am 16.04.2025 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet hatte (s. MITI-Website: https://www.miti-ev.de/ unterzeichnung-einer-kooperationsvereinbarung-zwischen-dem-maerkischen-institut-miti-e-v-und-der-stadt-muencheberg-auf-einladung-des-buergermeisters-herrn-fritz-georg-streichert-in-muencheberg/) sowie der Firma INNO-Concept GmbH (www.inno-concept.de und www.plantvital.de), mit der MITI viele gemeinsame nationale und internationale Projekte durchgeführt hat.

Teil II a: Besuch des Müncheberger Bürgeramtes

Auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt Müncheberg, Herrn Fritz-Georg Streichert, fand ein Treffen in den Räumlichkeiten des Müncheberger Bürgeramtes am 17.11.2025 statt. Daran nahmen folgende Personen teil: (1) von der MITI-Seite – der 1. Vorsitzende des Vorstandes, Prof. Dr. Edgar O. Klose, der Schatzmeister, Herr Frank Rozok, und Frau Hongxia Shi, Heimdall Capital GmbH; (2) von der Seite der Kommune „Müncheberg“ – der Bürgermeister der Stadt Müncheberg, Herr Fritz-Georg Streichert, der ehemalige Beauftragte des kommunalen MITI – Mitgliedes – Stadt Müncheberg – für die Zusammenarbeit mit MITI e.V., Dr. Bertolt Stein, und die Mitarbeiterinnen des Bürgeramtes: Frau Müller (Stabstelle), Frau Völker (Fachbereich: Allgemeines) und Frau Paul (Kämmerin), sowie (3) ein hochrangiger Gast aus der Volksrepublik China, Herr Xuefei Wei, Direktor des Shanghai City Water Way Forschungsinstituts für Technologie und Industrie (siehe auch MITI-Website: https://www.miti-ev.de/besuch-eines-hochrangigen-gastes-aus-china-in-der-miti-geschaeftsstelle-strausberg-zur-diskussion-ueber-die-anbahnung-der-kooperation-mit-dem-maerkischen-institut-fuer-technologie-und-innovationsfo/).

Ziel der Veranstaltung war die Vertiefung der am 10.12.2024 begonnenen prognostischen Erwägungen zu Ausbau und Vertiefung der Zusammenarbeit mit einem „Win-Win“-Effekt im Rahmen verschiedener nationaler und internationaler, insbesondere europäischer Programme zwischen der Kommune Müncheberg und dem außeruniversitären Forschungsinstitut MITI (siehe MITI-Website: https://www.miti-ev.de/beratung-mit-dem-buergermeister-in-spe-der-stadt-muencheberg-herrn-fritz-georg-streichert-besuch-beim-maerkischen-institut-fuer-technologie-und-innovationsfoerderung/), sowie ein Gespräch mit dem auf eine Einladung von MITI am 13.11.2025 nach Deutschland eingereisten hochrangigen Gast aus China, Herrn Xuefei Wei.

Eingangs stellte Herr Bürgermeister alle Teilnehmenden vor und begrüßte herzlich Herrn Wei, den er persönlich am 14.11.2025 während der MITI-Jahresversammlung bereits kennengelernt hatte. Er berichtete über die bevorstehenden Tätigkeitsfelder seiner Kommune, betonte dabei die außerordentliche Bedeutung von Fachkennt-nissen für die Lösung der zahlreich vorhandenen Probleme und unterstrich die Hoffnung, dass „die Kooperation mit dem Märkischen Institut unsere Stadt nach vorne bringen wird“. „Wir müssen auch Wissenschaftler ins Boot bringen!“, – so der Bürgermeister. Mit Stolz informierte er über einige für 2026 geplante Vorhaben wie z.B. (a) „naturbelassene Sanierung stehender und langsam fließender Gewässer“ beginnend mit dem Müncheberger Gewässer-System „Waschbanksee“ (https://www. anglermap.de/angeln/steckbrief-gewaesser.php?id=waschbanksee-muencheberg) und (b) „Gesun-der Mensch – Gesundes Tier – Gesunde Umwelt“ am Beispiel der Kommune Münche-berg.

Prof. Dr. Edgar O. Klose informierte die Anwesenden über die langjährige Zusammenarbeit von MITI e.V. mit der Stadt Müncheberg: Die Direktorin des ehemaligen Gymnasiums in Müncheberg, Frau Dr. Rita Lange, war eine Mitgründerin des MITI im Jahre 2004 und Mitglied im Gründungsvorstand. Seitdem wurde die wissenschaftlich-technische Kooperation insbesondere mit ZALF vertieft: Es wurden zahlreiche gemeinsame nationale und internationale Projekte, z.B. mit der Republik Usbekistan, erfolgreich durchgeführt. Die Geschichte der Entstehung des MITI e.V., dessen Basis die langjährigen Erfahrungen von so genannten „Emeriti“ bilden, und seine Arbeitstätigkeitsfelder beeindruckten die Teilnehmenden.

Der Direktor von Shanghai City Water Way Forschungsinstitut für Technologie und Industrie, Herr Xuefei Wei, informierte die Teilnehmenden über die Tätigkeitsfelder seines Institutes und der „Think Tank“ Agentur und äußerte seinen Wunsch, die ersten Kontakte mit dem Forschungsinstitut MITI und seinen Kooperationspartnern wie die Kommune Müncheberg aufzubauen und eine nachhaltige Zusammenarbeit zu starten. Dazu schlug er eine deutsch-chinesische Städte – Partnerschaft zwischen der Kommune Müncheberg und einer noch zu bestimmenden Kommune im ländlichen Raum im Umfeld von Shanghai vor, die das wichtige Thema „Nachhaltige Entwicklung in abgelegenen ländlichen Regionen“ auf eine neue internationale Ebene bringen könnte. Dieser Vorschlag wurde von allen Teilnehmern sehr positiv aufgenommen. Es wird dazu in der nächsten Zeit eine Partnerschaftsvereinbarung erarbeitet und beid-seitig unterzeichnet werden.

(Bild 1) Intensive Gespräche während des Treffens;(Bild 2) Bürgermeister, Herr Streichert, Herr Wei, Prof. Dr. Klose, Herr Rozok (von links nach rechts).

Teil II b: Besuch der Firma INNO-Concept GmbH

Zu den wichtigsten Tätigkeitsbereichen des Unternehmens INNO-Concept GmbH gehören folgende (http://www.inno-concept.de/alt/unter/unter_profil.htm):

– die technologische, finanz- und betriebswirtschaftliche Beratung und Begleitung von

Unternehmen und Körperschaften bei der Vermarktung und dem Vertrieb von Produkten aller Art, insbesondere aus dem Technologiebereich im In- und Ausland,

– Forschung und Entwicklung auf Spezialgebieten,

– die Organisation und Durchführung von nationalen und internationalen Veranstaltungen, Schulungen und Messen,

– der Handel mit Technologieprodukten.

Der Geschäftsführer des Unternehmens, Prof. Dr. Edgar O. Klose, informierte die Besucher – den Gast aus der Volksrepublik China, Herrn Xuefei Wei, Direktor des Shanghai City Water Way Forschungsinstituts für Technologie und Industrie, und das MITI-Mitglied, Frau Hongxia Shi, – über die Kompetenzfelder der im Jahre 1992 gegründeten INNO-Concept GmbH, die verschiedenen Technologie-, Betriebs- und finanzwirtschaftlichen Sektoren der Firma inkl. das Unternehmens-Management, über die weiteren Tätigkeitsfelder, wie z.B. Organisation und Durchführung von einschlägigen Tagungen, Konferenzen, Workshops, Ausstellungen und Messen sowie Vermarktung von Technologie-Verfahren und Technologie-Produkten im In- und Ausland: Auf Grund der vorhandenen Kompetenz auf verschiedenen Technologiefeldern ist INNO-Concept in der Lage, auf das konkrete Objekt zugeschnittene Vermarktungskonzeptionen unter Einbeziehung gegebener technologischer Besonderheiten zu entwickeln und umzusetzen. Dazu unterhält INNO-Concept Partnerschaftsbeziehungen zu wirtschafts- und technologiekompetenten Einrichtungen in verschiedenen Regionen der Welt. Im Jahre 2008 wurde die INNO-Concept GmbH für ihre Innovation, das Pflanzen-Vitalitätsmesssystem PlantVital® 5000, als „Ausgewählter Ort“ im Land der Ideen von dem Bundespräsidenten, Herrn Horst Köhler, ausgezeichnet. Geehrt wurde das Unternehmen für seinen wichtigen Beitrag bei der Erforschung und Entwicklung neuer Methoden in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft, im Gartenbau und in der Gewässerökologie. Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie vom Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg und mit Unterstützung des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung wurde ein Messsystem entwickelt, welches den Anforderungen wissenschaftlicher Einrichtungen und Forschungsinstituten entspricht in hohem Maße (www.plant vital.de).

PlantVital® 5000 – ist ein patentrechtlich geschütztes Meßsystem zur Bestimmung der Vitalität und des Stresszustandes von Pflanzen anhand der Sauerstoffbilanz beim Photosynthese prozess. Das System ist anwendbar für Pflanzen (Protophyten, Thallophyten und Kormophyten) aus terrestrischen und aquatischen Ökosystemen (http://www.plant vital.de/Sauerstoffmessgeraet/deutsch.htm). Dieses Messsystem ist geeignet zur Ausarbeitung von Best-Practice-Strategien für die Züchtung, die Düngung und den Schutz von Pflanzen in der Landwirtschaft, im Gartenbau in der Forst-wirtschaft und in der Landschaftsgestaltung sowie für das Umwelt-Monitoring auf der Basis von wissenschaftlich erprobten Methoden. PlantVital® 5000 ist ein Komplettsystem mit internem Microcomputer zur Steuerung aller Gerätefunktionen, zur Erfassung und Auswertung aller Signale. Das Gerätesystem ist leicht zu bedienen und zu transportieren, es ist geeignet für den Einsatz im Labor wie auch unter Feldbedingungen in den wissenschaftlichen Einrichtungen, Universitäten oder bei der schulischen Ausbildung in Gymnasien.

PlantVital® 5000 – ist ein patentrechtlich geschütztes Meßsystem zur Bestimmung der Vitalität und des Stresszustandes anhand der Sauerstoffbilanz beim Photosyntheseprozess. Verschiedene Variante.

Anhand dieses Messsystems wurden mehrere nationale und internationale Projekte durchgeführt (siehe z.B. die Websites: http://www.plantvital.de/Sauerstoffmessgeraet/schulen; https://www.miti-ev.de/inhalt-3/; https://www.miti-ev.de/beschreibungmint/)  sowie viele Patente und Publikationen weltweit veröffentlicht (http://www.plantvital.de/Sauerstoffmessgeraet/publikationen). Am 17.11.2025 wurde dieses Messsystem dem Gast aus der Volksrepublik China. Herrn Wei, präsentiert, was eine positive Resonanz bei ihm hervorgerufen hat.

Herr Wei (Mitte) ist von dem Messsystem PlantVital 5000 fasziniert: Das System ist sehr leicht handzuhaben. Dabei liefert jede Messung eindeutige Pflanzenvitalitätsparameter.

Es wurde über eine enge deutsch-chinesische Kooperation im Bereich nachhaltiger Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Ernährung, städtischer Begrünung und Umweltschutz gesprochen, wo die Bestimmung der Pflanzenvitalität von großer Bedeutung ist.

Teil II c: Abschluss-Seminar und Diskussion über die wissenschaftlich-technischen Fragestellungen, Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit, Erarbeitung einer Strategie der erfolgreichen Kooperation

Abschließend fand in den Räumlichkeiten des Institutes MITI in Strausberg ein Abschluss-Seminar statt. Daran nahmen neben dem chinesischen Gast folgende MITI-Mitglieder teil: Der 1. Vorsitzende des Vorstandes, Prof. Dr. Edgar O. Klose, die Referentin und Projektleiterin, Dr. Tatyana Karasyova, sowie Frau Hongxia Shi.

Intensiver Meinungsaustausch über zukünftige Zusammenarbeit während des letzten Treffens zwischen den deutschen und chinesischen Kooperationspartnern.

Prof. Dr. Edgar O. Klose eröffnete die letzte Sitzung mit dem Ausspruch des deutschen Dichters J. W. von Goethe: „Was Du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen!“, welcher zum Leitmotiv der Arbeit aller Emeriti des Forschungsinstitutes geworden ist.Hier wird eine aktive, gestaltende Lebenshaltung gefordert: Man soll nicht passiv empfangen, sondern durch eigene Mühe und eigenen Einsatz wachsen. Herr Wei erklärte dazu sein völliges Einverständnis.

Nach einem intensiven Meinungsaustausch zwischen den deutschen und chinesischen Kooperationspartnern wurde folgende Zwischen-Bilanz erstellt:

Zu allgemeinen Fragen / Aktivitäten / Tätigkeitsfelder:

  1. Es werden 2 Filialen – eine „Think Tank“- Filiale in Deutschland und eine MITI- Filiale bei Think Tank Agentur, China, Shanghai, aufgebaut.
  2. Dafür wird ein deutsch-chinesischen Vertrag unterzeichnet: Es wird in der nächsten Zeil ein Entwurf des Vertrages ausgearbeitet, der von beiden Seiten geprüft, korrigiert und ergänzt werden muss.
  3. Mitgliedschaft bei MITI: Herr Wei erklärte sich bereit, die Information über das Forschungsinstitut MITI, seine Partnerorganisationen, Tätigkeitsfelder, Ziele und Aufgaben in der Volksrepublik China zu verbreiten und potentielle chinesischen Mitglieder zu werben. Er wird auch prüfen, ob sein Think Tank Agentur einen Aufnahme-Antrag bei MITI stellen kann.
  4. Es gibt eine gute Möglichkeit, alle Emeriti von MITI in eine so genannte „Experten“ – Liste bei der „Think Tank“ Agentur aufzunehmen: Mit zurzeit rund 300 Experten aus verschiedenen Fachbereichen bietet der Think Tank unabhängige Perspektiven und analytische Vorschläge zu öffentlichen Entscheidungsprozessen und Entwicklungsherausforderungen. Es werden dafür die entsprechenden Formulare von der chinesischen Seite zur Verfügung gestellt.
  5. Es sollte nach deutschen und chinesischen Fördermitteln für die Durchführung internationaler Projekte, Ausstellungen, Messen, Seminare, so genannten „Sommer“-Schulen, Ausbildungs- und Weiterbildungskursen, für den Austausch von Studenten und Nachwuchswissenschaftlern usw. recherchiert werden, damit sich die gerade gestartete Zusammenarbeit effektiv entfalten kann.

Zu technologischen Fragen:

  1. In der ersten Linie werden in der Volksrepublik China zwei Marktanalysen (Machbarkeitsstudien) über 2 entsprechende innovative Gerätesysteme aus dem Bereich Medizin-Physik durchgeführt: (a) AgilCarePro und (b) WeWhoThom (siehe dazu MITI-Website vom 14.11.2025, XXXX). „Der Einsatz solcher Gerätesysteme ist in China von großer Bedeutung, insbesondere in ländlichen Räumen“, – so Herr Wei.
  2. Das umweltfreundliche Verfahren „Recycling von Carbon haltigen Produkten am Beispiel Auto-Reifen und Plastik-Abfall“ sowie das innovative Pflanzen-vitalitätsmesssystem PlantVital 5000 werden auf ihre Aktualität für China und die entsprechenden Einsatz-Möglichkeiten geprüft.

Abschließend sprach Herr Wei über die große Bedeutung der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit, insbesondere im Bereich der ländlichen Räume – Umweltschutz, Gesundheit, Ökologie – in welchem das Forschungsinstitut MITI große Erfahrungen national und international vorzuweisen hat. „Wir fangen mit kleinen aber bedeutenden Schritten,- so Herr Wei – wir eröffnen unsere gegenseitigen Vertretungen in Deutschland und China und wir starten eine erfolgreiche Städte-Partnerschaft. Als Regierungs – Berater bin ich sicher, dass wir es wirtschaftlich, wissenschaftlich und rechtlich schaffen würden!“ Am Ende der Veranstaltung wurden Erinnerungs-Geschenke – Innovationen von beiden Organisationen – ausgetauscht (s. Bilder unten): Ein innovatives Gerät im Bereich Gesundheitswesen, hergestellt von einem MITI-Partner, und eine innovative Isolierflasche Mobility Slim mit Siebeinsatz, hergestellt beim Think Tank, die ohne Temperaturänderung in der Lage ist, 24 Stunden ein kaltes oder 12 Stunden ein heißes Getränk aufzubewahren.

Bild 1: Prof. Dr. Edgar O. Klose (links) schenkt dem chinesischen Partner, Herrn Wei (rechts),

ein innovatives Gerät im Gesundheitsbereich.Bild 2: Herr Wei (links) präsentiert eine Innovation von Think Tank – eine Isolierflasche Mobility Slim mit Siebeinsatz – und übergibt sie an Prof. Dr. Edgar Klose.

Prof. Dr. Edgar O. Klose dankte den Anwesenden insbesondere dem chinesischen Gast, Herrn Wei, für seine konstruktiven Vorschläge zur Zusammenarbeit sowie Frau Shi für ihr hohes Engagement bei Moderieren und Übersetzung in beiden Sprachen: „Ohne Sie wäre es nichts geworden,- so der 1. Vorsitzende des MITI Vorstandes, – Ich freue mich riesig auf unsere wissenschaftlich-technischen Erfolge in Zukunft schon jetzt! Ich spüre sie!!“