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Uwrażliwienie niemieckich i polskich licealistów na problem klimatyczny“

(Einstein-Gymnasium Neuenhagen (EGN),

Dahlwitzer Straße 79, 15366 Neuenhagen bei Berlin, Deutschland)

Am 29. 06. 2022 fand das zweite Trainingsseminar im Rahmen dieses von MITI organisierten und verantwortlich geleiteten Projektes statt. Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Klein-Projekte-Fonds des Kooperationsprogramms INTERREG V A Brandenburg-Polen 2014 – 2020.

Die Ziele dieses Projekt sowie die Kooperationspartner sind den Informationen „Inhalt“, „Teilnehmer“ und „Flyer“ zu entnehmen , zu finden unter  (http://www.miti-ev.de/sensibilisierung_projekt/).

Der Leiter des Projektes, Prof. Dr. Edgar O. Klose, 1. Vorsitzender des Vorstandes MITI e.V., begrüßte die eingetroffenen Gäste – die deutschen und polnischen Schüler, Lehrer, die Vertreterin der Euroregion PRO VIADRINA Mittlere Oder e.V., Frau Olga Filus, die Direktoren beider teilnehmenden Gymnasien – Herr Olaf Hofschulz, Einstein-Gymnasium Neuenhagen, Deutschland, und Herr Leszek Naumowicz, Schulkomplex „Maria Skłodowskaja-Curie“ in Kostrzyn an der Oder, Polen, – sowie weitere interessierte Anwesenden (s. Teilnehmerlisten unten, davon 11 deutsche und 10 polnische TeilnehmerInnen). Er eröffnete das Seminar mit einem Einführungsvortrag und betonte die Aktualität und die Bedeutung des Projektes für das Fördergebiet und die Deutsch-Polnische Zusammenarbeit. Es wurde ein Video „Die Erde spricht“ vorgeführt, welches eine große Resonanz im Publikum fand und gezeigt hat, dass die Klimaproblematik keine nationale, sondern eine grenzübergreifende Herausforderung ist, die man ab sofort und in der Zukunft nur gemeinsam bewältigen kann.

Nach dem Hauptziel des Projektes – Vertiefung der Kooperation zwischen deutschen und polnischen Gymnasien im Bereich Verständnisvermittlung für die Klimaproblematik – soll den Gymnasiasten vordergründig ein anregender Zugang zu den MINT-Fächern eröffnet werden. Mittels eigenständiger interessanter naturwissenschaftlich-technischer Experimente wird bei den Teilnehmern das Interesse für das Wesen der Klimaprpoblematik geweckt sowie naturwissenschaftliches Denken und Beobachten geschult.



Bild 1. Eröffnung des Seminars durch Prof. Dr. Edgar O. Klose. Bild 2.Interessierte TeilnehmerInnen

Dieses Ziel soll in mehreren Trainingsseminaren erreicht werden. Die erste Trainingsveranstaltung wurde am 17.05.2022 im Schulkomplex „Maria Skłodowskaja-Curie“ in Kostrzyn an der Oder, Polen, durchgeführt: http://www.miti-ev.de/sensibilisierung-deutscher-und-polnischer-gymnasiasten-fuer-die-klimaproblematik-uwrazliwienie-niemieckich-i-polskich-licealistow-na-problem-klimatyczny/.

Das Besondere an diesen Trainingsseminaren besteht in der Tatsache, dass das Ziel – SchülerInnen und deren Umfeld sowie das Lehrpersonal nicht mit Worten allein für die Klimaproblematik zu sensibilisieren, sondern dieses Ziel durch spannende, selbständig durchzuführende Experimente mit innovativen mess-technischen Systemen (u.a. mittels PlantVital®5000; www.plantvital.de ) zu erreichen. Die Nutzung und eigenständige Bedienung dieser Gerätesysteme, die auf Grund ihrer innovativen Eigenschaften mit einer Urkunde des Bundespräsidenten a. D. Horst Köhler ausgezeichnet worden waren, wird zu einem tieferen Verständnis der Prozesse der Photosynthese als Grundlage der Primärproduktion organischer Materie sowie als CO2-Senke im Zusammenhang mit der Klimaproblematik führen.

Die Einweisung in die Problematik und Betreuung der Experimente mit dem Messsystem PlantVital 5000, durchgeführt von Dr. Tatyana Karasyova, rief viele Fragen und vor allem Begeisterung hervor, insbesondere bei den jüngeren Schülern der 7. Klasse. Die in die Funktions- und Arbeitsweise des Mess-Systems PlantVital® 5000 eingewiesene und zum selbständigen Umgang mit dieser Messtechnik angeleitete Gymnasiasten bearbeiten in eigenständig durchzuführenden Experimenten eigene Aufgabenstellungen, um zu erfahren, welche Effekte positiv oder negativ auf die Intensität der Photosynthese einwirken und damit auch den unterschiedlichen Bezug zur Klimaproblematik darstellen.

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Bild 3: Begeisterung der jungen polnischen Gymnasiasten während der Durchführung der Messungen der Pflanzenvitalität (von links nach rechts): Olga Filus, Projektmanagerin der Euroregion PRO VIADRINA Mittlere Oder e.V., Dr. Tatyana Karasyova, Projektmanagerin MITI e.V., Ignacy Mysyszyn und Julian Andrzejewski, Grundschule Nr13 in Gorzow.



Bild 4/5: Experimentales Arbeiten in unterschiedlichen Gruppen. Für die sprachliche Verständigung sorgte die Deutschlehrerin am Schulkomplex Kostrzyn (Oder), Frau Malgorzata Baczkowska (Bild, links).



Bild 6/7: Durchführung unterschiedlicher Experimente: Auf dem rechtem Bild weißt die Biologie-und Chemielehrerin des EGN, Frau Berit Langfeldt, die polnischen Schüler in ein Experiment an.

Nach der Mittagspause fand ein sehr interessanter Rundgang durch das Einstein-Gymnasiums Neuenhagen statt, geleitet durch den Studiendirektor Olaf Hofschulz, Schulleiter des EGN. Insbesondere das berühmte Observatorium des Gymnasiums – der modernsten Schulsternwarte Deutschlands – dessen hochwertige Ausstattung und Instrumentierung im Jahre 2017/2018 mit Hilfe von Spenden und Fördergeldern realisiert worden war, hat für ein großes Stauen gesorgt. Die gut ausgestatteten Musik-, Kunst-, Physik-, Chemie- und Biologieräume haben auch einen guten Eindruck hinterlassen.



Bild 8/9: Gut ausgestattetes Observatorium (links) und der Musikraum (rechts) des EGN.

Während der Veranstaltung wurden viele Fragen gestellt, besonders hinsichtlich der Rolle der Pflanzen auf unserem Planeten und der großen Verantwortung der Menschheit, alle Prinzipien von Sustainable Development immer im Auge zu behalten. Es wurde auch lebhaft über die Möglichkeit gesprochen, ein gemeinsames Projekt zwischen beiden Gymnasien im Rahmen neuer Programme für MINT-Fächer durchzuführen. Die anwesende Vertreterin der Euroregion PRO EUROPA VIADRINA Mittlere Oder e.V., Frau Olga Filus, sieht dabei eine gute Chance, die erforderliche Finanzierung für solche praktisch orientierten Vorhaben mit vielen interessanten naturwissenschaftlich-technischen Experimenten zu erhalten. Dadurch wird den Schülern ein erster Kontakt mit konkreter umweltbezogener naturwissenschaftlicher Forschung vermittelt. Auch die gegenseitige sprachliche Verständigung wird verbessert.

Für die sprachliche Verständigung sorgte dankenswerter Weise die Deutschlehrerin am Schulkomplex Kostrzyn (Oder), Frau Malgorzata Baczkowska.