A. Die Ausgangssituation in Deutschland/Europa/weltweit (eine Auswahl).

A1. Die Bundesregierung und der Bundestag (Politiker) mussten sich gerade vom Bundesver-fassungsgericht (Juristen) maßregeln lassen  für eine missratene Nachhaltigkeitspolitik im Klimabereich. Alle Parteien wetteifern nunmehr mit unfertigen Konzepten um die Gunst der Wähler. Brandenburg an vorderster Front. Man wirft mit Schlagwörtern um sich, ohne ein klares, ganzheitliches (im Sinne der Sustainable Development Goals (SDG) der UN) Konzept zu haben.

A2. Einige Gegenden in Deutschland haben große Probleme mit der Nitratbelastung des Grundwassers infolge anhaltender Gülleausbringung.

A3. Infolge unzureichender Berücksichtigung guter ackerbaulicher Traditionen sinkt der Humusgehalt der Böden permanent. (Beitrag zum CO2-Gehalt der Atmosphäre.)

A4. Durch das Ausbringen von mineralischem Stickstoff in gewohnter Weise und das – zumeist rechtswidrige – Ausbringen von Biogasresiduals auf die Böden werden in vielen Fällen die Richtlinien der Düngeverordnung missachtet.

A5. Auf Grund des Niederschlagsmangels in vielen Bereichen Deutschlands fällt Schadholz in ungeahnter Größenordnung noch für längere Zeit an. Wohin damit?

A6. Der weltweit effektivste CO2-Bindeprozess, die Photosynthese, wird durch massive Einschränkung des mit Pflanzen bewachsenen Bodens permanent verringert.

A7. Die Idee vom „Energieholz“ (Kurzumtrieb) zur Wärmeerzeugung wird nachdrücklich ausgebaut unter dem Vorsatz, es wird bei der Verbrennung von Holz nur soviel CO2 emittiert, wie das Holz bei seiner Ausbildung gespeichert habe. Und was ist mit der CO2 Emission bei Pflanzung, Ernte und Transport? Man vergisst, dass wir uns längst im Pyrozän befinden.

A8. Die Politik beschuldigt die Landwirte, sie würden für einen wesentlichen Anteil der CO2-Emissionen und weiterer Umweltbelastungen Verantwortung tragen, anstatt Voraussetzungen zu schaffen, die Landwirte durch Teilhabe am CO2-Emissions-Handel zu nachhaltigem Wirtschaften zu ermuntern.

A9. Nach wie vor importiert Deutschland u.a. aus dem Baltikum Tausende m³ Torf , der in den dortigen Mooren abgebaut wird, was zu einer enormen Belastung der Atmosphäre mit Treibhausgasen führt. Bislang gibt es in den Forschungseinrichtungen  in Deutschland nur zaghafte Versuche, dafür Alternativen zu entwickeln.

B. Zu erwartende Maßnahme der Politik in Deutschland und der EU.

Sowohl in Deutschland als auch auf EU-Ebene werden spätestens nach der Bundestagswahl in Deutschland als auch auf EU-Ebene mit der neuen Förderperiode finanzielle Mittel in beträchtliche Größenordnung bereitgestellt werden. Darauf muss man vorbereitet sein!!

C. In den letzten Monaten bei MITI, seinen Mitgliedern und Partnern entwickelte Verfahren und Technologien sowie erstellte Studien.

Unter dem Motto „Der Landkreis Märkisch-Oderland – Referenzlandkreis in Brandenburg auf den Gebieten Gesunder Mensch – Gesundes Tier – Gesunde Umwelt“ (Vorhaben 01.07.2017 – 30.06.2022 mit LoI des Landrates MOL) wurden bislang eine Reihe bemerkenswerter Ergebnisse erzielt, die es auszubauen gilt (u. a. für den großtechnischen Bereich) und auch in Schulungen und Seminaren zukünftige Anwender in Abendkursen und Wochenendveran-staltungen auszubilden, darunter auch Schüler, Studenten und start-up-Gründer.

C1. Im medizinischen Bereich (Zusammenstellende Darlegung in einer Extra-Mail): Nicht pharmabasierte Therapie-Methoden im Human-Bereich (wie gerade eine Gruppe staatlicher Einrichtungen in Jena mehrere Millionen € erhält um mit Licht – elektromagnetische Wellen im THz-Bereich – gegen Pathogene/Infektionen vorzugehen), bei MITI mit elektromagne-tischen Wellen im Bereich von Frequenzen, die dem menschliche Körper eigen sind.

C2. Im Veterinärbereich: Wird später ausgeführt.

C3. Im Bereich Sanierung verfallender stehender Gewässer (wie z. B. Dorfteich Möglin) mit naturbelassenen nichttoxischen Bakterien

C4. Im Bereich Pflanzenbau und Bodenfruchtbarkeit.

C4.1. Up-scaling eines bereits erprobten Verfahrens zur Herstellung von humushaltigem  N/P/K-Dünger durch großtechnische Rotte von Gülle (beliebige Art – keine Ausbringung von Gülle auf die Felder), Biogas-Residuals und Grünschnitt unter Zusatz von erprobten nichttoxischen Bakterien und Pilzen. Kapazität 10.000 m³ pro Anlage und Jahr.

C4.2. Up-scaling eines bereits erprobten Verfahrens zur Herstellung eines hochwertigen Torf-Ersatzes durch großtechnische Rotte von Gülle (beliebige Art – keine Ausbringung von Gülle auf die Felder), Biogas-Residuals und gehäckseltem Schad- und Altholz unter Zusatz von erprobten nichttoxischen Bakterien und Pilzen und weiteren Ingridenzien (Probe bei MITI vorhanden).

C4.3. Fertig gestellte und mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen abgestimmte Berechnungen zur massiven CO2-Emissionsminderung auf der Basis der Methode von C4.1, um Landwirte am CO2-Zertifikate-Handel zu beteiligen. (Einführung 2022).

C5. Bereich „Grüner Wasserstoff“.

Anschluss von geeigneten Anlagen an die Bio-Gas-Anlagen zur Gewinnung von Wasserstoff aus dem Biogas. Erste Kontakte zu Bayern-Gas und zu EWE sind vorhanden

D. Angedachte und zu beratende Maßnahmen

D1. Gründung, Aufbau und Betrieb eines dezentralen Demonstrationszentrums „Maerkish Green Competence“ unter maßgeblicher Mitwirkung von MITI.

D2. Gründung, Aufbau und Betrieb eines Schulungszentrums „Methoden und Verfahren zur umfassenden nachhaltigen Entwicklung (SDG-UN) ländlicher Räume“ (Mensch-Tier Umwelt (Boden, Wasser, Luft, Klima)). Das kann ein wesentlicher Beitrag  zur Umgestaltung ehemaliger Kohlereviere sein. (Nur den wenigsten staatlichen Forschungseinrichtungen ge-lingt es, ganzheitlich zu denken und zu handeln; das ist das Ergebnis der Bildungspolitik in Deutschland der vergangenen Jahrzehnte!)

E. Ein Glücksfall: In Prötzel, im Landkreis MOL, befindet sich ein „Schinkel-Schloss“, dessen Zukunft sehr ungewiss ist, und der Denkmalschutz ist sehr an einer geeigneten Nutzung interessiert.

F. Zur Diskussion gestellt: Die Politik wird starkes Interesse an den o. g. Zielen haben. Von den Ländern, vom Bund und von der EU werden gewaltige Mittel bereitgestellt werden. MITI ist ein e.V., erhält 100% Förderung. MITI ohne Partner wird nicht stark genug sein. Hier braucht es starke interessierte Partner aus den staatlichen Verwaltungen. Packen wir es an!