(Veranstaltungsort: Bildungs- und Begegnungszentrum e. V. Schloss Trebnitz)
Organisiert durch das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, INTERREG – Brandenburg-Polska, IHK-Projektge-sellschaft mbH Ostbrandenburg sowie Westliche IHK in Gorzow Wielkopolski fand im Bildungs- und Begegnungszentrum e. V. Schloss Trebnitz am 28.04.2026 der Wirtschaftskongress der deutsch-polnischen Grenzregionen: Nachhaltigkeit und Zukunft mit dem Ziel statt, die zukünftige deutsch-polnische Zusammenarbeit zu unterstützen und die erforderlichen Nachhaltigkeitspotenziale zu vertiefen. Im Hinblick auf die Ausbildungsaktivitäten, insbesondere bei Schülern (Gymnasien und Liceen) und Studenten (Hochschulen und Universitäten), war es für das Märkische Institut MITI bedeutungsvoll, über die neuen Kooperations-Programme Informationen zu erhalten sowie neue Kontakte anzuknüpfen. Deswegen haben der 1. Vorsitzenden des MITI-Vorstandes, Prof. Dr. Edgar O. Klose, und die Referentin MOE-Länder und GUS, Frau Dr. Tatyana Karasyova, an dieser Veranstaltung teilgenommen.
Nach Eröffnung des Wirtschaftskongresses durch Darius Müller, Partnerschafts-beauftragter des Landes Brandenburg für Polen, Leiter des Bildungs- und Begegnungszentrums e.V., Schloß Trebnitz, haben die teilnehmenden Vertreter unterschiedlicher Organisationen und Behörden (siehe „Eröffnung“ im Programm) die Bedeutung der Nachhaltigkeitsprojekte in den deutsch-polnischen Grenzregionen erläutert.
Gemäß des
wurden folgende für die deutsch-polnische Zusammenarbeit bedeutenden Punkte behandelt:
• Kooperationsprogramm Interreg VI A Mecklenburg -Vorpommern / Brandenburg / Polska (POLSMA – Pomerania lives sustainable management)
• Kooperationsprogramm Interreg VI A Brandenburg – Polska (GoGreen – Deutsch-Polnisches Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit)
• Kooperationsprogramm Interreg VI A Polska – Sachsen (Grüne Zukunfst des Grenzraumes)
• Transformationswissen für die strategische Nachhaltigkeitspraxis: Zukunftsszenarien und Kommunikation. Das Treffen bot auch Gelegenheit, potentielle Partner kennenzulernen sowie Informationen über weitere Finanzierungsquellen und Kooperations-Möglichkeiten zu erörtern und Erfahrungen auszutauschen. Insgesamt haben mehr als 50 Vertreter verschiedener Einrichtungen, wissenschaftlicher Organisationen, wirtschaftlicher Unternehmen, Vereine und Verbände aus beiden Ländern teilgenommen.


Begrüßung der Gäste durch Darius Müller (links) und durch Sandy Morgen, Geschäftsführerin, IHK-Projektgesellschaft mbH Ostbrandenburg (rechts).

Gespräch zwischen Prof. Dr. Edgar O. Klose, MITI e.V. und dem polnischen MITI-Mitglied, Herrn Józef Kruczkowski.
Während der Veranstaltung hat Prof. Dr. Edgar O. Klose ein intensives Gespräch über die Vertiefung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit mit dem MITI – Mitglied, Herrn Józef Kruczkowski, 2. Vorsitzender der Umweltschutz – Naturorganisation im Landkreis Gorzów Wielkopolski, durchgeführt. Herr Józef Kruczkowski stellte ein Euroregionales Netzwerk „EuRegioNet“ zur intelligenten Spezialisierung und Internationalisierung von Clustern und Netzwerken in den Euroregionen vor und lud zur Kooperation zwischen Brandenburg und Westpolen ein. Es wurde umfangreich über das von MITI durchgeführte Projekt „Sensibilisierung lokaler Akteure für eine nachhaltige Sanierung stehender Gewässer in den Kommunen“ (https://www.miti-ev.de/sen sibilisierung-lokaler-akteure-fuer-eine-nachhaltige-sanierung-stehender-gewaesser-in-den-kommunen/) gesprochen, insbesondere über die Demonstration eines ersten Ergebnisses einer erfolgreichen naturbelassenen Dorfteichsanierung im Landkreis MOL (https://www.miti-ev.de/demonstration-eines-ersten-ergebnisses-einer-erfolgreichen-naturbelassenen-dorfteichsanierung-im-landkreis-mol/ ). Dabei wurde von der polnischen Seite vorgeschlagen, solche naturbelassenen Dorfteichsanierungen auch in Polen, vorrangig im Bereich Witnica, durchzuführen. Die Vorträge von Dr, Anke Strauß, Hochschule für nachhaltige Entwicklung, Eberswalde („Transformationswissen für die strategische Nachhaltigkeitspraxis: Zukunftsszenarien und Kommunikation“), und Herrn Radoslaw Grech, Vorstandsvorsitzender der Forschungs- und Entwicklungszentren der Universität Zielona Gora („Betriebliche Nachhaltigkeit kommunizieren“) fanden ein großes Interesse beim Publikum, inkl. bei den Vertretern des Forschungsinstitutes MITI: Es ist wichtig, praxisorientierende Parameter nachhaltiger Prozesse zu verstehen und zu erfassen. Solche Einschätzung hilft bei der Erarbeitung erforderlicher Aufgaben und erleichtert die Führung von Unternehmen!


Neue Kontakte mit Herrn Rodoslaw Grech (links) und Dr. Anke Strauß (rechts).
Während diesen Treffen informierte der Vorstandsvorsitzende über die wichtigsten Aktivitäten von MITI e.V. in folgenden Bereichen:
• „Nachhaltige Entwicklung“ mit Vorstellung des laufenden Projektes „Gesunder Mensch – gesundes Tier – gesunde Umwelt“;
• „Innovative Methoden“ für eine nachhaltige Landwirtschaft („Klimaneutraler, regenerativer Pflanzenbau“, s. MITI Web.-Seite: „Projekte“, https://www.miti-ev.de/ 2344-2/), Umweltschutz („Naturbelassene Sanierung stehender und langsam fließender Gewässer“, s. MITI Web-Seite: „Projekte“, https://www.miti-ev.de/1607-2/) sowie für die alternative Medizin: AgilCare, WeWhoThom, Zeolit-Einwirkung;
• „Berufliche Ausbildung“, beginnend in den Schulen mit Darstellung der von MITI durchgeführten und laufenden Projekten (s. MITI Web.Seite „Projekte“, https://www.miti-ev.de/projekte/). Um die neuen Bekanntschaften vertiefen zu können, wurden Herr Grech und Frau Dr. Strauß nach Strausberg in die Räumlichkeiten des Forschungsinstitutes MITI eingeladen.